Schandmaul - Kalte Spuren

Morgendänmmerung vertreibt die Nacht,
Glocken schlagen,
Vögel singen.
Aus bösen Träumen ich erwacht,
lieg ich nur da und warte.

Eben noch lachst Du mich an, strahlst noch wie das hellste Licht,
plötzlich Dunkelheit und Kälte,
der Schmerz zerfrisst mich innerlich.

Wann sich deine Augen von den meinen abgewandt?
Wie konntest Du vergessen, was uns so eng verband?
Wohin ist sie verschwunden, die Liebe, die ewig währt?

In der kalten Asche suche ich nach deinen Spuren,
habe dich verloren.
In der kalten Asche suche ich nach deinen Spuren,
habe dich verloren.

Langsam erheb ich mich, versuche nicht an dich zu denken,
mich durch die Arbeit abzulenken,
doch ich seh immer nur dich.

Ich finde einen Brief von dir,
du schriebst ihn mir vor vielen Jahren.
Bilder der Erinnerung,
nichts kann mich davor bewahren.

Wann sich deine Augen von den meinen abgewandt?
Wie konntest du vergessen, was uns so eng verband?
Wohin ist sie verschunden die Liebe, die ewig währt?

In der kalten Asche suche ich nach deinen Spuren,
habe dich verloren.
In der kalten Asche suche ich nach deinen Spuren,
habe dich verloren.

Schon wieder wird es dunkel, der Mond strahlt bleiches Licht.
Ich hör deine Stimme,
ich spür wie was zerbricht.

Morgendämmerung vertreibt die Nacht,
Glocken schlagen,
Vögel singen,
zarte Knospen blühen auf,
die Dunkelheit wird Licht.

In der kalten Asche suche ich nach deinen Spuren,
habe dich verloren.
9.6.11 23:55
 


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